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THEMATIK – GESCHICHTE (ABRISS)



Vorgeschichte

Barfrankierungen aus Markenmangel gab es bereits 1889 in Apia auf Samoa, 1900 in Tsingtau/China und in
Keetmannshoop/Deutsch-Südwestafrika, 1910 in Ponape/Karolinen und ab 1915 verbreitet in Deutsch-Ostafrika.
Danach erst wieder 1923 im Verlaufe der Hochinflation im gesamten Deutschen Reich, auf der Grundlage einer Allgemeinen Dienstanweisung (ADA) der Deutschen Reichspost, die im Falle fehlender Freimarken eine Barfreimachung vorschrieb.

nach dem 2. Weltkrieg

Die Barfrankaturen der unmittelbaren Nachkriegszeit sind unter einem besonderen Aspekt zu betrachten.
Ab Mai 1945 erfolgte ihre Anwendung zunächst aufgrund fehlender Freimarken, da noch vorhandene NS-Ausgaben zur Frankierung der Briefpost nicht mehr zugelassen waren und neue Wertzeichen nicht zur Verfügung standen.
Dadurch basiert die Wiederaufnahme des Postverkehrs ausschließlich auf Barfrankaturen oder der (verbotenen) Verwendung von Aufbrauch-Provisorien (Unkenntlichmachungen/Überdrucke auf Freimarken der Nazi-Zeit)
In der Folge und bis Anfang 1949, wurde örtlich - wiederum aus Markenmangel - die Briefpost barfreigemacht, oder in Ermangelung einzelner Wertstufen anteilmäßig barfreigemacht.


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KOPIAK
Stand: 03.01.2009